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Yoga & Faszien

Unser Bindegewebe steht seit geraumer Zeit im Fokus der Aufmerksamkeit. “Faszie” ist der neue Begriff für das, was unseren ganzen Körper als dreidimensionales Netz durchzieht und bis in die feinsten Strukturen auskleidet. Zu den ursprünglich als Bindegewebe bezeichneten Teilen, zählen nun auch Sehnen, Aponeurosen & Septen (Sehnenplatten & Scheidewände), Bänder,  Knorpel und Gelenkkapseln.

Wissenschaftliche Studien zu diesem Thema belegen, dass sich eine Vielzahl von (Schmerz-) Rezeptoren im faszialen Gewebe befindet, so zum Beipiel auch im unteren Rücken (Lenden-Aponeurose). Das bestätigt nicht zuletzt die Annahme, dass die Ursache von (Rücken-) Schmerzen, nicht allein auf Muskeln-, Bandscheiben- oder Gelenkprobleme zurückzuführen ist, sondern auch in unseren Faszien liegen kann.

Unsere alltäglichen Bewegungsmuster, Stress, aber auch die Ernährung haben einen erheblichen Einfluss auf die Vitalität und Funktionalität dieses Gewebes.  Die Faszie selbst, ist einem ständigen Ab-, Um- und Aufbau unterworfen. Diesen Prozess können wir unterstützen. Dank wissenschaftlich untermauerter Erkenntnisse wissen wir, dass  Faszien trainierbar sind.  Es liegt also an uns, etwas aktiv für ihr und damit auch unser persönliches Wohlergehen zu tun.

Eine Vielzahl von Trainingsmöglichkeiten steht uns dabei zur Verfügung. Hier trifft Neues auf Altbekanntes. Hatha Yoga gehört mit zu den empfohlenen Techniken. Keine Wunder, bietet er doch neben mannigfaltigen Bewegungsabläufen, auch Übungen zur Atmung und Konzentration. Das bewusste und regelmäßige Ausüben der unterschiedlichen Yogapraktiken hat einen maßgeblichen Einfluss auf unsere mentale Verfassung. Diese, weiß nun auch die Wissenschaft, beeinflusst unser Sein, welches sich wiederum auf unsere Faszie auswirkt.

Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit Dir auf der Matte,
Namasté von Herzen,
Constanze

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