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Meditation

Viel wurde über Meditation gesagt, geschrieben und inzwischen gibt es –dank modernster Technik – auch (bildgebende) Verfahren, mit denen man ihre Wirksamkeit belegen kann. Wer einmal erlebt hat, wie es sich anfühlt entspannt zu sein, möchte diese wohltuende und nachhaltige Erfahrung nicht missen. Weit mehr noch: das Bestreben wird öfter und bald auch regelmäßig dahin gehen, diesen Zustand erneut zu erlangen.

„Yoga ist das zur Ruhe bringen der Gedanken im Geist.“

Lautet die Definition des Weisen Pantañjali (Yoga Sutra 1.2) und lässt erahnen, dass der Yoga weit mehr ist, als reine Körperertüchtigung. Selbstverständlich wird diese gebraucht, um den Körper gesund, stark und flexibel zu machen – schließlich sitzt man nicht so einfach aufrecht und still über einen längeren Zeitraum, das eigentlich Ziel des Yogapraktizierenden aber bleibt, die Kontrolle des Geistes.

Wer beginnt sich regelmäßig auf die Matte zu begibt, merkt relativ schnell, dass schon das aufmerksame Einnehmen der Haltungen (Asanas) eine Herausforderung auf mentaler Ebene ist. Gerade am Anfang braucht es seine Zeit, bis ein konzentriertes Zuhören wie auch Umsetzen – mit dem Fokus ganz auf sich gerichtet, möglich wird. Im „normalen“ Alltag bemerken wir diesen Anspruch oft gar nicht mehr. Auf der Matte fühlt sich anfänglich schier unmöglich an, der Vielzahl von Anweisungen und Eindrücken zu folgen. Die Lösung: Überflüssiges loszulassen. Das gilt für Gedanken wie auch Anspannungen. Mit dem Moment, wo ich mich ganz auf das Üben einlassen kann, wird es leicht. Ein natürlicher Fluss von Aufmerksamkeit entsteht. Der Geist ist ganz ausgerichtet auf den Moment und das, was in diesem stattfindet.

„In dem Maße, in dem das Verständnis von einem Gegenstand in der Meditation immer vollkommener wird, enthüllt sich einem Menschen sein wahres inneres Wesen.“
(Yoga Sutra 1.47)

Die Meditation ist (kann) die „Krönung“ einer Yogapraxis sein oder ein bewusst gewählter Zeitraum, in dem alles zur Ruhe kommen darf: Körper wie Geist. Es gibt nichts zu tun. Einfach nur Sitzen. (Ein) Da-Sein, im Hier & Jetzt.

Namasté von ღen,
Constanze

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(1. Erscheinen des Beitrages: 01.Oktober 2017)

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